Meine erste Sommer-Marmelade 2019! Special-Mix aus selbst gepflückten Taunus-Beeren!

Am gestrigen Montag ergab es sich spontan, dass wir allerlei Beeren pflücken konnten. Dazu gehörten nicht nur Erdbeeren und rote Johannisbeeren – das habe ich schon öfters verarbeitet.

Gestern konnten wir grüne und purpurrote Stachelbeeren pflücken uuuund Jostabeeren!

Der Ein oder Andere fragt sich jetzt vielleicht: Was zum Geier sind denn Jostabeeren? Kurz- es ist eine Mischung aus Johannisbeere und Stachelbeere! Ihr seht- der Name der Frucht setzt sich aus den Wortanfängen der beiden Beerenfrüchte zusammen, die miteinander gekreuzt wurden. Entstanden ist die JOSTAbeere.

Als wir dann am Abend wieder zu Hause ankamen, erwartete uns auch in unserem Garten eine beerige Überraschung! Aus dem Nichts -sozusagen- sind unsere Himbeersträucher voll explodiert und extrem viele Himbeeren sind in Kürze gereift!

Hier die Vorher-/ Nachher-Fotos!

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Vorher am Strauch. Nachher im Topf! 🙂

Nachdem wir also unsere 1. Himbeer-Ernte 2019 eingefahren hatten, brachten wir alle Beeren zusammen, damit sie sich kennen lernen konnten. Hahahhaha. 😉

Mit tatkräftiger Unterstützung meiner Tochter befreiten wir das Obst von Allem, was nicht in einen Fruchtaufstrich bzw. Marmelade hinein gehört!

(das war schon ein wenig Arbeit)

Ich begann, alles einzukochen.

Da ich einen Thermomix besitzen, habe ich den eingekochten Obst-Brei gemixt und dann mit Gelierzucker aufgekocht.

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Grundsätzlich steht das Verhältnis Frucht zu Gelierzucker auf der Packung. Aaaaaaaabeeeeer- wenn man so einen Obst-Brei vor sich hat, könnte es sein, dass man  das mit der Einschätzung des Frucht-/ Zucker-Verhältnisses nicht mehr so gebacken bekommt!

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TIPP! Grob das Verhältnis schätzen. Ihr wisst ja ungefähr, was ihr an Obst in den Topf geworfen habt. Wenn ihr das Marmeladen-Gebräu fertig habt, nehmt ein ordentlichen  „Droppe“ aus dem Topf und tropft ihn auf ein „Tellersche“! Nach 3 Minuten überprüft ihr, ob der Tropfen Marmelade fest geworden ist. Wenn ja- passt es und es wird Zeit „abzufüllen“! 🙂

ACHTUNG! Nicht vergessen, die Gläser, samt Deckeln ordentlich sauber zu machen! Das heißt: auskochen und kurz vor der Befüllung heiß ausspülen!

(die Gläser sollen sich ja nicht erschrecken, wenn die heiße Marmelade eingefüllt wird)

Wenn ihr die Marmelade eingefüllt und die Gläser verschlossen habt, stülpt sie kopfüber auf den Deckel. So lasst ihr sie auskühlen. Damit habt ihr die Marmeladengläser Vakuum verschlossen!

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Für die Früchte, die ich hier benutzt habe -ihr habs gesehn- habe ich 1,5 Packungen von diesem Gelierzucker verwendet! 

Und das war, mit eigentlich recht wenig „Aufriss“, das Ergebnis unseres Schaffens:

Unsere erste

Erdbeer-, rote Johannisbeer-, grüne- & purpurrote Stachelbeer-, Jostabeer-, Himbeer-Marmelade!

Veröffentlicht von frankfurtmainblog

Jana Jost aka Buttervroni ist ein Frankfurter Original in der 3. Generation, geboren 1976 im Heilig Geist (Hibbdebach) und getauft in der Ostergemeinde in Sachsenhausen (Dribbdebach). Als Mutter einer 8-jährigen Tochter und als gelernte Veranstaltungskauffrau e.K. mit Schwerpunkten in Text, PR, social media, Online Redaktion & Marketing, Event-Organisation, ist sie immer viel in ihrer Stadt unterwegs und an den schönsten und angesagtesten Spots der Stadt anzutreffen. Um ihrer Tochter dabei auch gerecht zu werden, sind natürlich viele kindgerechte Locations dabei und Familien-Spots. Neben Frankfurt und Menschen ist Essen & Kochen & Backen ein großes Thema bzw. Hobby von Jana. (aus der Leidenschaft zum Backen und besuchen schöner Orte ist übrigens auch der Spitzname "Buttervroni" entstanden! ;-)