Von Rödelheim nach Rüdesheim- unser Sommer-Urlaubsblog für 2017!

Urlaub im eigenen Bundesland – eine Spitzensache, ob nur übers Wochenende oder ein paar Tage länger! Sunny, mein bester Freund und ich haben uns für Rüdesheim und Umgebung entschieden. Mit ein Grund war die Legende der Loreley, die Sunny auch auf Grund der Meerjungfrauen-Komponente äußerst bewegte!
Ein weiterer Grund warum gerade wir Rödelheimer mal den Weg der Wein- und Burgenstrasse am Rhein entlang angehen sollten ist „Clemens Brentano“! Er schrieb schon lange vor Heinrich Heine es 1824 tat und in seinem Roman Godwi von 1801 über die Lore Lay und prägte damit die Legende so wie sie Sunny verzaubert hat!
Und wer weiß, vielleicht schrieb er sie hier im seinem Brentano Park an der Nidda sitzend. 😉 (es war wohl Jena, aber vielleicht ja auch bei einem Besuch zu Hause) 😉
Wir jedenfalls machen uns auf Rüdesheim und das Burgen- und Weinland bis hin zur Loreley in der angrenzenden Pfalz zu entdecken!

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Hier der erste gefilmte Reisebericht. 😉
Von Frankfurt sind es lächerliche 60 km nach Rüdesheim. Man fährt entweder über die A3 Richtung Köln auf die 66 Richtung Wiesbaden oder halt gleich drauf. Auf die 66. Nach dem Schiersteiner Kreuz geht´s dann auf der A42 weiter Richtung Rüdesheim am Rhein!
Ganz schnell tut sich der Rhein neben einem auf und schon sieht man die ersten wunderschönen Campinganlagen direkt am Rhein oder gegenüber in den Weinbergen.
Wir kehrten im Rüdesheimer Campingplatz spontan ein, hatten Glück und bekamen den aller letzten Platz. Aber super nah – direkt neben den Sanitäranlagen. Total top für die Klaa, aber auch nachts für uns! 😉 Hier ein paar Eindrücke von diesem superschönen Platz, supertop Sanitäranalgen und sehr, sehr nette Pächter. Die Gäste gemischt und angenehm und auch genug Kinder. Alles aber echt chillig und ab 22 h eine herrliche Ruhe. Besoffene Typen, die rumgrölen sucht man hier vergebens- herrlich wirklich. Und direkt am Rhein gelegen ist man in 10 Minuten locker in die Innenstadt gelaufen.
Übrigens liegt direkt neben dem Campingplatz zur einen Seite das alt ehrwürdige Asbach-Schwimmbad aus den 50iger Jahren. Wunderschön! Hier der Link zum Freibad!
Zur anderen Seite des Campingplatzes konnten wir unsere erste, 1944 von den Deutschen weggesprengte, Brücke entdecken. Weggeballert, damit keiner rüberkommen konnte. Hab ich ja noch nie gesehen. Das war die Hindenburgbrücke- beachtlich! Ein Pfeiler ist auch mitten im Rhein noch zu sehen. Und riesige Stücke liegen direkt nebem dem Campingplatz
Wie gesagt, ist man ruckzuck in die Stadt gelaufen. Auf dem Weg dorthin begegnete uns der Winzerexpress Rüdesheim und seine supercoole Lokführerin! Ihr begegneten wir auch noch einmal am nächsten Morgen- dazu später mehr. Auf jeden Fall kann man den Express auch für Gruppen mieten, er fährt aber auch 30-Minuten Touren durch die Innenstadt und die Weinberge.
Angekommen in der Innenstadt gibt es so viel zu erleben. Leider war mein Handy mal wieder frühzeitig leer. Aber klar Seilbahn zum Niederwaldsdenkmal, Foltermuseum, Museum für selbstspielende Instrumente und ein Spielzeug Museum können wahrgenommen werden, essen kann überall und der Service ist vorbildlich. Wir haben uns am Samstagabend für das eher feinere Restaurant Schlosshotel Rüdesheim entschieden. Urdeutsche Kneipen gibt es aber unendlich viele und ich will nicht wissen, wieviel Schweinshaxen da täglich aus der Küche kommen! 🙂
Die Stadt ist schön, aber schon klein. Man kann viel schmöckern und Leckereien kaufen.
Wir machten uns nach dem Abendessen wieder auf den Spaziergang zurück.
Chillten bzw. lungerten rum, bauten das Zelt auf und tranken leckeren Wein. Sunny spielte mit Romi, einem niederländischen, gleichaltrigen Mädchen.
Irgendwann brachte ich Sunny in ihr gemütliches Bett mit all unserem Bettzeug von zu Hause und Lupo und ich begannen Backgammon zu spielen. Irgendwann kamen die Wetterleuchten und dann die Überflutung. Hahahahahaha!
Am nächsten Morgen haben Sunny und ich den Tag früh begonnen und eine tolle Überraschung erlebt.
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Den Winzerexpress, den wir tags zuvor gesehen und bewunken hatten, hielt plötzlich neben uns an und die coole Lokführerin lud uns zu einer Privatfahrt ein. Einfach unglaublich nett!
Leider ist auch hier das Handy wieder abgeschmiert- deshalb bricht es frühzeitig ab. Aber großartige Aktion!!!
Später ging es dann erstmal fett frühstücken beim Bäcker am Platz- Wahnsinns-Brot und lecker Stückchen und Kuchen. Nur zu empfehlen!!!! Hier findet ihr den Link zur Bäckerei Dries!

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Frisch gestärkt machten wir uns zum nächsten Rundgang durch die Stadt bereit. Dafür wollte sich Sunny auch nochmal umkleiden- angeregt durch die Rüdesheimer Kulisse! Dies taten wir dann in der Toilette der Bäckerei und ab ging es mit dem Burgfräulein Sunny, die Stadtführerin spielte. Sie war ja gestern schon einmal hier gewesen. Sie orientierte sich nach den etlichen Brunnen und der Confiserie Specht, bei der wir schon am Vortag eingekehrt waren und uns mit Wunschpralinen einzudecken! Herrliche Verführungen und toller Service. Auch einer der Orte, die wir jedes Mal aufsuchen „müssen“, wenn wir Rüdesheim besuchen. In unserem Fall gleich nächste Woche wieder und dann bißchen länger sogar. Noch haben wir Zeit bevor Mitte August die Schule beginnt!
Zu meiner Freude entdeckten wir den Münzpressautomaten, an dem ich wahrscheinlich auch schon meine Münze geprägt habe. Damals mit meinem Opa. Unglaublich schöne Momente!
Und dann musste der Rüdesheimer Kaffee natürlich noch verkostet werden! Ich kann nur aller wärmsten diesen Ort empfehlen. Der Winzerkeller ist auch für seinen Service mehrfach ausgezeichnet!

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Direkt oberhalb der Drosselgasse mit direktem Blick hinein ins Geschehen! Innen der beste Kinderbereich, den ich bisher gesehen habe! Alles am Start! 😉 Naja und seht selbst wie der supernette Kellner uns den Kaffee präsentiert hat! TOOOOOOOOP!
Natürlich wandelten wir noch weiter durch die Stadt und erlebten viel und Sunny war mit ihrem Kleid einfach top angezogen! 😉
Nach weiterem Shoppen stiegen wir ins Auto und fuhren auf der Rheinstraße weiter auf den Spuren der Loreley und staunten über Massen an Burgen. Da ging damals bestimmt die Post ab. Eine rechts und gegenüber die gerade die andere Burg und wieder die Nächste.
Da gibt es nächste Woche für uns noch Einiges zu entdecken!!!! Aber nach 30 Minuten waren wir da- der Loreleyfelsen in der Rheinenge!
Wir waren bestimmt 1,5 Stunden da. Obwohl Missi Loreley da ja garnet mehr hockt!!!!!
Wir blickten auf den Rhein, die vorbeifahrenden Schiffe und die riesen Schiffsampel und ich las meinen zwei Begleitern alles über die Legende der Loreley vor und Brentano und Heine und wir redeten darüber, was eigentlich Legenden sind und wie sie entstehen.

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Noch im Auto dichteten wir auf die Loreley und den Wein, die Verlockung, die Burgen, die Seeleute, den Rhein und die Fräuleins. Wunderschön alles! Und sobald das Wetter nächste Woche wieder Zelttauglich wird, fahren wir einfach schnell wieder hin und machen weiter mit unserer Entdeckungstour!

 

 

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