Tipp: Ob mit oder ohne Kindern- das Frankfurter Rebstockbad ist und bleibt einen Besuch wert!

Fangen wir als Erstes mit der Lage an: Das Erlebnisbad liegt im gut 100 Hektar großen Rebstockgelände, ehemals einer der ersten Flughäfen Deutschlands. Ja, ja! (Wusste ich auch bis vorhin noch nicht!)
Es liegt an der Südwestgrenze Bockenheims zwischen Rödelheim im Norden und dem Gallus im Süden. Im Westen grenzt es an Griesheim und Nied und im Osten an die Kuhwaldsiedlung.

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Das Rebstockbad ist das größte städtische Hallenbad in Frankfurt am Main und bietet bis zu 3000 Badegästen Platz. Mit jährlich 500.000 Besuchern ist es eines der meistbesuchten Bäder Deutschlands. Bei seiner Eröffnung 1982 war es eines der ersten „Erlebnisbäder“ in Deutschland, bis heute ist es eines der größten im Rhein-Main-Gebiet.
Das Hallenbad liegt direkt am Westkreuz, also top zu erreichen. Mit den Öffentlichen ist es mit der Strassenbahn Linie 17 oder mit dem Bus 34 zu erreichen. Übrigens auch sehr gut mit dem Fahrrad zum Beispiel an der Nidda und dem Frankfurter Grüngürtel entlang . Von Höchst/ Nied/ Sossenheim etc. oder Rödelheim, Hausen, Praunheim etc.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rebstockbad

Jetzt zum Schwimmbad selber und unserem heutigen Besuch. Sunny und ich lieben das Rebstock und sind regelmäßig dort. Selbst in den Schulferien, wenn es deutlich besser besucht ist als normal, verteilen sich die Badegäste gut und es wirkt nie unangenehm überlaufen.
Um so älter Sunny wird, um so mehr Spaß macht´s im Rebstock. 😉 Zum Einen, weil sie sich mit mir in die Rutsche traut und zum Anderen, weil sie sich im Wasser einigermaßen selber über Wasser halten kann und ich nicth ständig am Kind sein muss! Somit hat sich auch unser Wirkungskreis im Bad „peu à peu“ erweitert.
Also- unser bewehrter Ablauf sieht so aus:
Nach dem Umziehen und Duschen geht es erst mal ins Hauptbecken. Warum? Dort ist das Wasser am Kältesten! Wenn man gut organisiert ist, kommt man punktlandungsmäßig zur ganzen oder halben Stunden in der Halle an. Denn dann beginnt nämlich das Wellenbad im großen Becken. Eines der Highlights des Erlebnisbades! Es dauert ungefähr 7 min. und je nachdem, wo man sich im Becken befindet, kann man das Spektakel anders erleben.
Mit Kleinkind bewegen wir uns natürlich im Nichtschwimmer- Bereich. Ist trotzdem der Kracher. Ob schwebend im Becken oder im flachen Wasser. Der Eingangsbereich ist wie im Brentano Freibad angelegt wie ein Strand. Schaut euch einfach die Bilder an.
Nach dem Hauptbecken schwimmen wir an den Steinen ins warme Becken, welches sich direkt daneben befindet. Dort ist nochmal ein separates Nichtschimmerbecken. Ausgestattet übrigens mit Massagedüsen für Rücken und hier und da von „unnerumm“. Entspannend bis lustig. 🙂
Ach so. Erstmalig habe ich ja ein Täschchen mitgenommen und eh das Gelärsch von Sunny. (wie oben zu sehen) Immer in Sichtweite mitnehmen, gut platzieren und darauf achten. Ist so noch wie was passiert!
3. Stadion jetzt wäre normalerweise- kompletter Seitenwechsel- zu den Rutschen an der Reihe. Da heute aber noch Ferien waren, hat sonst nicht weiter gestört, war aber bei den Rutschen doch zu viel los, als dass ich mich nass da angestellt hätte. (Im Lebbe net!)
Ich konnte Sunny damit vertrösten, das wir jetzt den Winter über noch ganz oft hier hin gehen und ab nächster Woche die ganzen Schulkinder wieder weg sind. Und wir somit an der Rutsche unsere Ruhe haben. 🙂
Noch kurz zu den Rutschen. Offiziell erst ab 8 Jahren, glaub ich, erlaubt zu benutzen. Aber selber rutschen mit Zwerg zwischen den Schenkel- geht! 😉 Geht sogar so gut, dass wenn ich einmal mit Sunny anfange zu rutschen, das „nochmal, nochmal“ nicht verstummen mag. Klar.
Es gibt zwei Rutschen. 120 m lang! 🙂 Die Eine, die wir auch rutschen, ist die „Normale“. Hier ein Video in youtube. Leider rutschen die Kids sehr schnell.

Macht auch Spaß, aber Sunny und ich kommen durch unser gemächliches Cruisen in den Genuss, auf halber Stecke die Frankfurter Skyline von der Rutsche aus sehen zu können. Möglich ist das, weil die Rutsche das Gebäude verlässt und dabei noch so hoch am Gebäude befestigt ist, dass die Rutschenden perfekte Sicht auf die Skyline haben. Einmalig!!!

Dann gibt es noch die Zweite- the Black Hole. Sogar noch 5 m länger. Ich sag nur: nix für zarte Gemüter! Hahahahahaha.
Okay. Soviel zu der Station „Rutschen“. Lässt man diese aus, geht es trotzdem in diesen Teil des Bades. Dort befinden sich nämlich auch die öffentliche Sauna und die 2 Whirlpools.
Zu dem seperaten Sauna- Bereich kann ich nix sagen. War ich noch nie drin. Grundlegend Infos findet Ihr hier.

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Sunny und ich haben heute also den Seitenwechsel gemacht , aber nur um im Whirlpool rumzuliegen. Und auf meine Idee, mal kurz in der einzige öffentlichen Sauna im Bad selber reinzuschauen, meinte ein Junge von ca. 14 Jahren nur zu mir: „Da stinkt´s nach Fuß.“ Damit war die geplante Stippvisite gecancelt! 😉
Also- länger abhängen im Whirlpool. So. Wenn man dort zu lang chillt, bleibt als weitere Station nur Essenspause, Rehabecken oder Kleinkindbereich. 🙂
Alternativ für alle ohne Kleinkinder! Der Außenbereich mit dem beliebten Fliegenpilzwasserfall. Ihr kommt an zwei Stellen durch so eine „Drehwassertür“- auch einmalig- hahahaha- nach draußen. Das Außenbecken hat tatsächlich die selbe Temperatur von 28 Grad Celsius,  wie das Hauptbecken, fühlt sich aber viel wärmer an.
Wir haben es ausgelassen. Aber hier ist der geheimnisvolle Fliegenpilz, der auf der offiziellen Seite überhaupt nicht erwähnt wird! Und glaubt mir- als Kind fand ich den suuuuperspannend. Und auch später. 🙂
Gegessen hatten wir, Rehabecken war voll und ist eh langweilig, also Kleinkindbereich.
Da halt ne Zeit lang gewesen, ich ein Frankfurt Rätsel gebloggt, während Sunny ihren Spaß in den drei kleinen, miteinander zusammenhängenden Becken hatte.
Und mal wieder Wellenzeit. Sunny ist da auch der Temperaturunterschied völlig wurst. Also, noch einmal rüber und das Kind abspacken lassen. 🙂
Das war dann auch der Abschluss des Rebstockbesuches. Aber egal, wie ihr es macht, wird super. Das Rebstockbad ist wirklich ein Erlebnisbad für Jung und Alt!
Alle offiziellen Informationen, wie Preise und Öffnungszeiten findet ihr hier. ❤
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Veröffentlicht von frankfurtmainblog

Jana Jost aka Buttervroni ist ein Frankfurter Original in der 3. Generation, geboren 1976 im Heilig Geist (Hibbdebach) und getauft in der Ostergemeinde in Sachsenhausen (Dribbdebach). Als Mutter einer 8-jährigen Tochter und als gelernte Veranstaltungskauffrau e.K. mit Schwerpunkten in Text, PR, social media, Online Redaktion & Marketing, Event-Organisation, ist sie immer viel in ihrer Stadt unterwegs und an den schönsten und angesagtesten Spots der Stadt anzutreffen. Um ihrer Tochter dabei auch gerecht zu werden, sind natürlich viele kindgerechte Locations dabei und Familien-Spots. Neben Frankfurt und Menschen ist Essen & Kochen & Backen ein großes Thema bzw. Hobby von Jana. (aus der Leidenschaft zum Backen und besuchen schöner Orte ist übrigens auch der Spitzname "Buttervroni" entstanden! ;-)

Ein Kommentar zu “Tipp: Ob mit oder ohne Kindern- das Frankfurter Rebstockbad ist und bleibt einen Besuch wert!

  1. Hat dies auf frankfurtmainblog rebloggt und kommentierte:

    Da heute die große Wiedereröffnungssause im Rebstockbad steigt, dachte ich, ich reblogge den Artikel von unserem schönen Erlebnisbad erneut. In den letzten 2 Monaten wurde das Dach repariert und das Bad bliebt geschlossen. Heute findet nun die große Schwimmbadparty statt. Alle Infos dazu findet Ihr hier http://frankfurt.carpediem.cd/events/4739302-rebstockbad-er-ffnungsfeier-at-bbf/
    Neben allerlei Attraktionen heizen auch einige Schlager- und Kinderstars die Gäste ein. Das Fest findet den ganzen Tag statt!

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